Kunststofffertigung

Eigene Kunststoffteile herzustellen ist heute nicht mehr so schwierig wie es einmal war. Neuerdings gibt es ein Granulat, daß sehr einfach zu verarbeiten ist. Dieses Granulat wird in 60-65 Grad heisses Wasser gegeben. Das Granulat wird durchsichtig und kann nun herausgenommen und geknetet werden. Danach wird der Kunststoff in eine Form gedrückt oder frei bearbeitet. Nach der Auskühlung wird der Kunststoff wieder weiß und stabil. Nach 24 Stunden ist er komplett ausgehärtet und kann bearbeitet werden.

Kunststofffertigung-Granulat

Bild oben und unten: Granulat löst sich auf…

Kunststofffertigung-Granulat

Kunststofffertigung-Form

Bild oben: flüssiger Kunststoff in Form…

Mit diesem Granulat können somit sehr einfach, Teile aller Art hergestellt werden. Frei geformt oder auch in Formen gedrückt. Auch einfache Platten können hergestellt werden. Die Stabilität ist ähnlich normalem Kunststoff. Zum Beispiel: Farbdosendeckel.
Weiters können natürlich andere Materialien hineingearbeitet werden (z.B.: Aluminium, Kohlefasern,…).

Kunststofffertigung-Teile

Die fertigen Teile können, auch nach dem kompletten Aushärten, wieder „verflüssigt“ werden. Dazu wird das fertige Teil wiederum in 60-65 Grad heißes Wasser gelegt. Durch diesen Effekt stellt sich die Frage, wie die fertigen Teile sich bei Hitze beweisen? Antwort: Nur in Kombination mit Wasser und Hitze kann der Kunststoff wieder „flüssig“ (knetbar) gemacht werden! Sonnenbestrahlung oder Wasser stören nicht!

Die fertigen Teile können sehr einfach weiter verarbeitet werden (bohren, fräsen, bemalen,…). Somit können alle möglichen Arten von Teile gefertigt werden: Gehäuse, Motorhalterungen, Reparaturteile, Kunstwerke, Modeschmuck,…

 

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